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Covergestaltung – Was es zu beachten gilt

Das Cover ist ein entscheidender Faktor für den Kauf eines Buchs. Der Blick des Käufers fällt zuerst darauf. Nur wenn es wirkt es attraktiv für ihn ist, beschäftigt er sich mehr mit dem Buch und liest z.B. den Klappentext, was hoffentlich den Kauf bewirkt. Daher gilt es hier, besonderes Augenmerk auf eine qualitativ hochwertige Gestaltung mit großer Fernwirkung zu legen. Im besten Fall übergeben Sie die Gestaltung und Ihre Wünsche an einen Experten, der Erfahrungen auf diesem Gebiet hat.

Auf dem Cover enthalten sein müssen Titel (gegebenenfalls Untertitel), Name des Autors und eventuell die Bezeichnung des Genres.

Das wichtigste Element ist der Buchtitel, er sollte zentral platziert werden. Er muss gut lesbar sein, ohne große Texteffekte und professionell wirken. Schriftarten wie Comic Sans sollten daher auf jeden Fall vermieden werden, aber auch Standartschriften wie Arial, Calibri oder Times New Roman. Für den Hintergrund wird in den meisten Fällen ein Foto verwendet, er kann aber auch einfarbig oder schlicht gehalten sein. Bei manchen Buchcovern geht es ja auch viel mehr um die Typografie als um den Inhalt. Im Motiv des Covers muss nicht der gesamte Inhalt Ihres Werks untergebracht werden, weniger ist mehr. Es sollte nicht zu überladen und schnell für das Auge zu erfassen sein.

Motiv, Farben und Schrift sollten zum Genre passen – hier gilt es, die jeweiligen Regeln des Genres zu beachten. Liebesromane zum Beispiel sollten eine fröhliche, positive Stimmung vermitteln. Die Farben sollten hell und freundlich sein, oft verwendet werden Rosa, Rot, Türkis oder Grün. Die Schrift kann verspielt sein mit Serifen. Als Motive eignen sich gut Fotos von Pärchen oder Blumen. Im Gegensatz dazu sollten Krimis oder Thriller eine düstere Stimmung übermitteln: Die Farben des Covers sind in vielen Fällen dunkel gehalten und meistens auf nur eine Farbe beschränkt. Die Schrift des Titels sollte fett, klar und serifenlos sein, ist sie Weiß, wirkt das im Kontrast zum dunklen Hintergrund besonders kalt. Das Motiv beschränkt sich meistens auf ein zentrales Element, welches unheimlich wirken soll, wie Blut oder Waffen.

Natürlich dürfen Sie nicht jedes Bild, das Sie im Internet finden, als Buchcover verwenden. Die Bildrechte müssen geklärt sein, da viele Fotos urheberrechtlich geschützt sind.

Ina Schulz
Marketingleitung

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