Sie sind hier
Home > Design > Gastbeitrag: Dein Cover-Design per Crowdsourcing finden

Gastbeitrag: Dein Cover-Design per Crowdsourcing finden

Heute teilen wir mit euch einen Gastbeitrag über Möglichkeiten des Cover-Design-Findens. Die Autorin Minh Trang Nguyen ist für das Content-Marketing bei designenlassen.de zuständig und schreibt dort unter anderem im Blog über alle möglichen Themen rund um Design, Kreativität und Crowdsourcing. Wir von Autorenberater danken Minh und dem Team von designenlassen.de für diese Einblicke in ein für uns neues Feld!

Dein Cover-Design per Crowdsourcing finden

Jeder, der ein Buch verlegen und vermarkten möchte, weiß: Ohne die entsprechende Marketingstrategie hat kaum ein Buch eine Chance darauf, seine Leser zu finden. Vielfach wird viel Zeit und Geld in die Entwicklung raffinierter Marketingstrategien investiert und das Naheliegendste übersehen: das Cover-Design. Denn die Aufmachung eines Buches entscheidet oftmals schon darüber, ob ein potentieller Leser das Buch näher betrachtet, den Klappentext liest und dann zum Käufer wird. Gerade Selfpublisher scheuen jedoch oft davor zurück, das Buchcover von einem Profi gestaltet zu lassen. Die Gründe dafür lauten oftmals: „Wo soll ich einen guten Grafiker finden?“, „Das ist viel zu teuer!“, „Ich kann das sowieso nicht beurteilen und der Leser wird es sicher auch nicht als so wichtig ansehen.“

In diesem Artikel erfährst Du, dass all diese Aussagen unberechtigt sind. Wir zeigen Dir, wie Du über Crowdsourcing auf preisgünstige und unkomplizierte Weise ein professionelles Buchcover Design erstellen lassen kannst.

Was ist Crowdsourcing und wie funktionieren Crowdsourcing-Plattformen?

Das Wort Crowdsourcing setzt sich aus den beiden Begriffen „Crowd“ und „Outsourcing“ zusammen. „Crowd“ wird im Internetzeitalter als Synonym für die Gesamtheit der Internetnutzer verwendet. Es geht also um eine große Menge von Leuten. „Outsourcing“ wurde in den 1990iger Jahren zum Zeichen einer neuen Arbeitswelt. Der Begriff wird immer dann verwendet, wenn Teilaufgaben eines Unternehmens an einen externen Dienstleister vergeben werden. Beim Crowdsourcing geht es also darum, eine unternehmerische Aufgabe an eine große Menge von Leuten im Internet auszulagern. Oder anders ausgedrückt: Du machst Dir die enorme Menge von Fachwissen zunutze, die im Internet vorhanden ist.

Da im Internet viele selbst ernannte Experten zu finden sind, ist es wichtig, bei dieser Art von Outsourcing darauf zu achten, dass Du Deinen Auftrag an einen wirklichen Experten vergibst. Daher haben sich so genannte Crowdsourcing-Plattformen zu unterschiedlichen Fachgebieten entwickelt. So gibt es auch spezielle Crowdsourcing-Plattformen, über die Du grafische Aufträge vergeben kannst. Hier können sich Grafiker, Designer und andere Dienstleister registrieren, die über eine entsprechende Ausbildung beziehungsweise Erfahrung in dem Bereich verfügen.

Was sind die Vorteile von Crowdsourcing?

Wie der Begriff „Crowd“ nahelegt, sind auf einer guten Crowdsourcing-Plattform eine Vielzahl von Fachleuten zu finden. Da diese alle über unterschiedliche Erfahrungen verfügen und unterschiedliche Stilrichtungen vertreten, hast Du eine enorme Auswahl. Dies ist der erste große Unterschied zwischen einem Design von einer Crowdsourcing-Plattform und einem freiberuflichen Designer oder einer Agentur. Denn hier werden sich die Entwürfe, die für Kunden erstellt werden, meist ähneln. Denn jeder Grafiker hat seine eigene Handschrift – auch, wenn er das Design optimal auf den jeweiligen Auftraggeber abstimmt.

Zudem trägt der Auftraggeber beim Buchcovergestalten über eine Crowdsourcing-Plattform ein minimales finanzielles Risiko: Du stellst einen Auftrag in das Portal ein und bestimmst den Preis, den Du bereit bist zu bezahlen. Dann wartest Du auf die Entwürfe, die von den Grafikern präsentiert werden. Aus diesen Entwürfen wählst Du denjenigen aus, der Dich überzeugt. Wenn Du Dich entschieden hast, erhältst Du die verwendbaren Daten. Du bezahlst also nur für das Design, das Dich wirklich begeistert. Damit hast Du eine absolute Kostensicherheit. Zudem sind die Preise, die Du auf Portalen für ein Buchcover Design bezahlst, in aller Regel günstiger als Agenturpreise.

Wenn Du über eine Crowdsourcing-Website erfolgreich Dein erstes Buchcover hast designen lassen, dann hat das unter Umständen noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Wahrscheinlich hast Du den Grafiker Deines Vertrauens gefunden, mit dem Du auch künftig zusammenarbeiten möchtest. Entweder, wenn es um die Gestaltung weiterer Cover geht, oder um die Erstellung einer Website, von Visitenkarten oder Anzeigen.

Warum eignet sich Crowdsourcing für Selfpublisher?

Selfpublisher sehen sich meist mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, wenn es um das Thema Buchcover gestalten geht:
• Das Budget ist knapp und das unternehmerische Risiko groß. Daher bleibt meist nur wenig Geld übrig, welches in das professionelle Design eines Buchcovers investiert werden kann.
• Selfpublisher sind meist Alleinunternehmer, die sich um alle Aufgaben selbst kümmern müssen. Der Designprozess auf einer speziellen Crowdsourcing Website läuft nahezu automatisch ab. Daher bindet der Prozess nur wenig Zeit. Und: Die Designs werden innerhalb kürzester Zeit angefertigt und sind bis zu dem vereinbarten Termin verbindlich fertig. Das gibt planerische Sicherheit.
• Selfpublisher sind keine Designer und haben daher oft wenig Knowhow, wenn es um die Entwicklung eines professionellen Buchcovers geht. Auf Webseiten wie designenlassen.de findest Du Fachleute, die nach allen Regeln der Kunst zielgruppengerechte Coverentwürfe für Dein Buch entwickeln. Hier erhältst Du also nicht nur das fertige Coverdesign, sondern auch Input, wie es am besten gestaltet werden sollte.
• Das Buchcover gestalten wird auf einer Crowdsourcing-Website zum Marketinginstrument: Über die Abstimmungsfunktion können (potentielle) Leser des Buches Einfluss auf das Buchdesign nehmen. Das schafft eine frühzeitige Bindung und erzeugt Aufmerksamkeit. Außerdem kannst Du testen, wie das Design bei den Lesern ankommt.

Tipps für Dein erfolgreiches Cover-Design-Projekt

Es gibt einige Punkte, die ein Selfpublisher dazu beitragen kann, dass der Designprozess optimal abläuft:
• Informationen zum Produkt: Ein Design kann nur dann optimal sein, wenn es auf das Produkt abgestimmt ist. In Deinem Fall bedeutet das, dass der Designer Informationen über Dein Buch und den Autor benötigt. Erwarte bitte nicht, dass der Designer Dein Buch komplett liest. Daher solltest Du eine Zusammenfassung, sowie eine Vita zu Deiner Person liefern. Auch Informationen zu Genre, Stimmung und Zielgruppe sind wichtig.
• Klares Briefing: Wenn Du selbst Ideen und Vorstellungen hast, wie das Buchdesign aussehen soll, teile dies vor Beginn des Designprozesses mit. Allerdings ist es sinnvoll, im Briefing Raum für kreative Spielräume zu lassen. So erhältst Du möglichst viele unterschiedliche Varianten.
• Zeitplan: Setze einen realistischen Zeitplan an. Kalkuliere Zeit ein, um mit den Grafikern zu interagieren und Feedback zu geben.
Auswahlkriterien des optimalen Buchcovers
Doch wie entscheidest Du Dich, welches Coverdesign das Beste ist? Natürlich kannst Du die Entscheidung rein aus dem Bauch treffen. Allerdings ist es sinnvoller, objektive Maßstäbe zugrunde zu legen. Zu den wichtigsten Kriterien für professionelles Buchcover-Design gehören:
• Prioritäten setzen: Das wichtigste Element des Buchcovers ist der Titel. Das muss bei dem Design berücksichtigt werden.
• Aufgeräumte Optik: Das Buchcover darf nicht mit Bildelementen und Informationen überladen werden. Weniger ist mehr.
• Durchgängige Linie: Das Titelbild, sowie der Titel, müssen in einem erkennbaren Zusammenhang stehen. Sonst werden widersprüchliche Informationen gesendet.
• Weniger ist mehr 2: Es sollten nicht zu viele unterschiedliche Schriften und Farben verwendet werden. Sonst sieht das Cover leicht unruhig aus.

Wie gelungene Coverdesigns aussehen können, sieht man hier:

(Designs von designenlassen.de)

Fazit
Selfpublisher sollten die Wirkung eines professionellen Coverdesigns nicht unterschätzen. Dabei muss die Gestaltung eines Coverdesigns aber keineswegs teuer sein. Auf Plattformen wie designenlassen.de finden Selfpublisher Designer, die eine Vielzahl an individuellen Cover-Entwürfen einreichen. Zusatzfunktionen wie die Bewertungsfunktion können durch die Involvierung der Leser zudem als Marketingtool genutzt werden. Dank des Instruments des Crowdsourcings ist es folglich unkompliziert und zugleich günstig, ein Buchcover erstellen zu lassen.

Ähnliche Beiträge

Schreiben Sie einen Kommentar

Top